19 Juni, 2026

„Das Paradies vertreibt uns” @ n.b.k., Werkschau @ Arsenal

Ein Bild aus dem Foto-Konvolut, das Ausgangspunkt des Kurzfilms bildet.

Ab 10. September wird es im Showroom des Neuen Berliner Kunstvereins eine Ausstellung über meine filmische Arbeit geben, in deren Mittelpunkt ein neuer Kurzfilm von mir steht: DAS PARADIES VERTREIBT UNSKurator ist Marius Babias. Begleitend richtet das Kino Arsenal eine Werkschau meiner Filme aus. Ich freue mich sehr über dieses geballte Interesse!

Die Vernissage findet am Mittwoch, den 9. September 2026 um 18 h statt. n.b.k., Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin (Showroom 1. OG). 

Auf der Webseite des n.b.k. heißt es:

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Ausstellung des Berliner Regisseurs und Autors Christoph Hochhäusler (*1972 in München). Seine preisgekrönten Arbeiten sind Ausdruck ästhetischer, gesellschaftlicher und politischer Interessen, die sich in einem genuin filmischen Fluchtpunkt vereinigen. Sein neuer Kurzfilm Das Paradies vertreibt uns (2026) ordnet Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren, die Hochhäusler auf einem Berliner Flohmarkt gefunden hat, in eine narrative Struktur ein. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Dokumente und Materialien zu Hochhäuslers frühen und aktuellen Werken – u. a. Storyboards, Setfotos, Filmplakate und Ausgaben der von ihm mitgegründeten Zeitschrift Revolver (seit 1998) – und gibt Einblick in das Oeuvre eines kompromisslosen Cineasten.”

Details zur Werkschau im Arsenal gibt es demnächst. In der Pressemitteilung zur Programmvorschau des Kino ist zu lesen:

„Parallel zu einem Ausstellungsprojekt im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt das Arsenal [vom 3. bis 24. September 2026] eine Werkschau der Filme von Christoph Hochhäusler. In seinen Geschichten geht es stets um Lügen, Intrigen, Manipulationen, Täuschung, sie zeigen Betrug, Verrat und Begehren und sind nahe am Genrekino (Film noir, Krimi, Politthriller) inszeniert. Hochhäuslers im Kontext von Finanzkapitalismus, Politik, Medien und neuen Technologien angesiedeltes Kino gibt der Gegenwart und ihren komplexen Systemen eine Form. Das Programm wird flankiert von Einführungen und Gesprächen mit dem Filmemacher.”