09 September, 2026

Ausstellung & Werkschau @ n.b.k. & Kino Arsenal


Ausstellung Christoph Hochhäusler
10.9. bis 8.11.2026
Vernissage am Mittwoch, den 9.9.2026 ab 18 h

im Showroom des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k., 1. OG)
Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin
Di–Fr 12–18 Uhr, Do 12–20 Uhr.

Danke an Marius Babias (Direktor, Kurator n.b.k.), Krysztina Hunya (Projektleitung der Ausstellung n.b.k.), Birgit Kohler (Kuratorin Werkschau Kino Arsenal), Gerd Kroske (realistfilm; Produzent meines neuen Kurzfilms) und an alle Mitwirkenden!

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Ausstellung des Berliner Regisseurs und Autors Christoph Hochhäusler (*1972 in München). Seine preisgekrönten Arbeiten sind Ausdruck ästhetischer, gesellschaftlicher und politischer Interessen, die sich in einem genuin filmischen Fluchtpunkt vereinigen. Sein neuer Kurzfilm DAS PARADIES VERTREIBT UNS (2026) ordnet Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren, die Hochhäusler auf einem Berliner Flohmarkt gefunden hat, in eine narrative Struktur ein. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Dokumente und Materialien zu Hochhäuslers frühen und aktuellen Werken – u. a. Storyboards, Setfotos, Filmplakate und Ausgaben der von ihm mitgegründeten Zeitschrift Revolver (seit 1998) – und gibt Einblick in das Oeuvre eines kompromisslosen Cineasten.


Siehe auch: https://www.nbk.org/de/ausstellungen/christoph-hochhaeusler



Werkschau Christoph Hochhäusler 

3. bis 24.9.2026 

Eröffnung am Donnerstag, den 3.9.2026 um 20 h


im Kino Arsenal

Plantagenstr. 30, 13347 Berlin 


Parallel zur Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt das Kino Arsenal eine Werkschau aller Filme von Christoph Hochhäusler. In seinen Geschichten geht es stets um Lügen und Intrigen, um Manipulation und Täuschung. Sie zeigen Betrug, Verrat und Begehren und sind nahe am Genrekino (Film noir, Krimi, Politthriller) inszeniert. Hochhäuslers im Kontext von Finanzkapitalismus, Politik, Medien und neuen Technologien angesiedeltes Kino gibt der Gegenwart und ihren komplexen Systemen eine Form. Das von Birgit Kohler (Arsenal Filminstitut) kuratierte Programm wird flankiert von Gesprächen mit dem Filmemacher und Einführungen von Esther Buss, Matthias Dell, Jan Künemund, Anne Küper und Sebastian Markt.   


Do, 3.9., 20 Uhr (Eröffnung), Anschließend Gespräch mit Christoph Hochhäusler, Moderation: Birgit Kohler & Mi, 23.9., 19.30 Uhr. LA MORT VIENDRA (Der Tod wird kommen), R: Christoph Hochhäusler, D/Belgien/Luxemburg 2024, OmdU (am 23.09. OmeU) 101'.


Fr, 4.9., 20 Uhr, Anschließend Gespräch mit Christoph Hochhäusler, Moderation: Birgit Kohler & Do, 17.9., 19.30 Uhr MILCHWALD (This Very Moment), R: Christoph Hochhäusler, D 2003, OmeU 87'.


Sa, 5.9., 20 Uhr, Einführung: Sebastian Markt (Leiter der Sektion „Generation” der Berlinale) & Mo, 21.9., 19.30 Uhr. FALSCHER BEKENNER (Low Profile), R: Christoph Hochhäusler, D 2005, OmeU 94', Vorfilm: FIEBER (Fever), R: Christoph Hochhäusler, D 1998, 35mm, dt. OF 13'.


So, 6.9., 20 Uhr, Einführung: Matthias Dell (Film- und Fernsehkritiker, Berlin) & So, 20.9., 20 Uhr. EINE MINUTE DUNKEL (One Minute of Darkness), R: Christoph Hochhäusler, D 2011, OmeU 89'.


Di, 8.9., 19.30 Uhr & Fr, 18.9., 20 Uhr, Einführung Anne Küper (Kulturwissenschaftlerin, Kritikerin, Künstlerin). UNTER DIR DIE STADT (The City Below), R: Christoph Hochhäusler, D 2010, OmeU 110'. Vorfilm: SÉANCE, R: Christoph Hochhäusler, D 2009, OmeU 9'.


Do, 10.9., 19.30 Uhr & Do, 24.9., 19.30 Uhr, Einführung: Jan Künemund (Filmkurator) BIS ANS ENDE DER NACHT (Till the End of the Night), R: Christoph Hochhäusler, D 2023, OmeU 120'.


Fr, 11.9., 20 Uhr, Einführung: Esther Buss (Film-und Kunstkritikerin) & Di, 22.9., 19.30 Uhr DIE LÜGEN DER SIEGER (The Lies of the Victors), R: Christoph Hochhäusler, D 2014, OmeU 112'. Vorfilm: DAS PARADIES VERTREIBT UNS (Paradise Lost & Found), R: Christoph Hochhäusler, D 2026, OmeU 11'.



Siehe auch: https://www.arsenal-berlin.de/kino/filmreihe/hier-und-jetzt-die-filme-von-christoph-hochhaeusler/


Eintrittspreise: Gäste: 10 €, Arsenal-Mitglieder: 5 € 

Kartenvorbestellung: https://kinotickets.express/arsenal-berlin/ 

12 August, 2026

Zwanzig Jahre

Seit zwanzig Jahren betreibe ich dieses Blog. Den ersten Post habe ich am 26.08.2006 abgesetzt, um 16.34 h. Über die Jahre habe ich mal mehr (2011: 112 Beiträge), mal weniger (2019: 9) geschrieben, war phasenweise umtost von Kommentaren (knapp tausend in den Jahren 2008-2018), inzwischen veröffentliche ich weitgehend geräuschlos, auch wenn die Zugriffszahlen über die Jahre erstaunlich stabil geblieben sind. Falls man der Google-Statistik trauen kann und falls die Aufrufe keine Irrtümer oder Suchmaschinen-Fails waren, gab es über alle Zeiten hinweg angeblich 1168385 Besucher, pro Monat durchschnittlich also mehr als 4500, mit Ausreißern nach oben und unten. Danke für das Interesse! Ich mache vorerst weiter, weil mir das Schreiben hilft, meine Gedanken zu ordnen und das Blog als Archiv von Aktivitäten, Interessen und Irrtümern meinen horror vacui in Schach hält. Weiter geht's.

19 Juni, 2026

„Das Paradies vertreibt uns” @ n.b.k., Werkschau @ Arsenal

Ein Bild aus dem Foto-Konvolut, das Ausgangspunkt des Kurzfilms bildet.

Ab 10. September (und bis 8. November) wird es im Showroom des Neuen Berliner Kunstvereins eine Ausstellung über meine filmische Arbeit geben, in deren Mittelpunkt ein neuer Kurzfilm von mir steht: DAS PARADIES VERTREIBT UNSKuration: Marius BabiasBegleitend richtet das Kino Arsenal eine Werkschau meiner Filme aus, die Birgit Kohler zusammengestellt hat. Ich freue mich sehr über dieses geballte Interesse!

Die Vernissage findet am Mittwoch, den 9. September 2026 um 18 h statt. n.b.k., Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin (Showroom 1. OG). 

Auf der Webseite des n.b.k. heißt es:

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Ausstellung des Berliner Regisseurs und Autors Christoph Hochhäusler (*1972 in München). Seine preisgekrönten Arbeiten sind Ausdruck ästhetischer, gesellschaftlicher und politischer Interessen, die sich in einem genuin filmischen Fluchtpunkt vereinigen. Sein neuer Kurzfilm Das Paradies vertreibt uns (2026) ordnet Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren, die Hochhäusler auf einem Berliner Flohmarkt gefunden hat, in eine narrative Struktur ein. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Dokumente und Materialien zu Hochhäuslers frühen und aktuellen Werken – u. a. Storyboards, Setfotos, Filmplakate und Ausgaben der von ihm mitgegründeten Zeitschrift Revolver (seit 1998) – und gibt Einblick in das Oeuvre eines kompromisslosen Cineasten.”

Details zur Werkschau im Arsenal gibt es hierIn der Pressemitteilung zur Programmvorschau des Kino ist zu lesen:

„Parallel zu einem Ausstellungsprojekt im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt das Arsenal [vom 3. bis 24. September 2026] eine Werkschau der Filme von Christoph Hochhäusler. In seinen Geschichten geht es stets um Lügen, Intrigen, Manipulationen, Täuschung, sie zeigen Betrug, Verrat und Begehren und sind nahe am Genrekino (Film noir, Krimi, Politthriller) inszeniert. Hochhäuslers im Kontext von Finanzkapitalismus, Politik, Medien und neuen Technologien angesiedeltes Kino gibt der Gegenwart und ihren komplexen Systemen eine Form. Das Programm wird flankiert von Einführungen und Gesprächen mit dem Filmemacher.”

31 Mai, 2026

Bis ans Ende... @ ARD Queer Reihe

Auf BR, MDR, RBB und WDR laufen ab 18.06. insgesamt sechzehn Filme im Rahmen der ARD-Queer-Reihe, darunter auch mein Film BIS ANS ENDE DER NACHT (D 2023), der am 16. Juli um 23.45 h im WDR ausgestrahlt und in Folge bis 16.08. in der Mediathek abrufbar sein wird.


Mit Timocin Ziegler, Thea Ehre, Michael Sideris, Rosa Enskat, Aenne Schwarz, Ioana Iacob, Gottfried Breitfuss, Ronald Kukulies, Sahin Eryilmaz, Andreas Grusinski, Kasem Hoxha u.a. Regie: Christoph Hochhäusler, Drehbuch: Florian Plumeyer, Besetzung: Ulrike Müller, Kamera: Reinhold Vorschneider, Szenenbild: Renate Schmaderer, Kostümbild: Ulrike Scharfschwerdt, Maskenbild: Elisabeth Dietrich, Montage: Stefan Stabenow, Ton: Jörg Kidrowski, Sounddesign: Matz Müller & Rainer Heesch, Mischung: Hubertus Rath, Musik Supervision: Martin Hossbach, Colorist: Dirk Meier. Produktion: Bettina Brokemper, Heimatfilm. Redaktion: Frank Tönsmann (WDR), Daniela Muck (ARTE). In Koproduktion mit WDR & ARTE, gefördert durch Filmstiftung NRW, BKM und HessenFilm.

22 Mai, 2026

Essentials & Filmgespräch @ Filmhaus Nürnberg


Doppelprogramm im Filmhaus Nürnberg: Am Samstag, den 13.04.2026, 19.30 h stelle ich Jean-Pierre Melvilles L'ARMEE DES OMBRES (F 1969) im Rahmen der „Essentials”-Reihe vor, am Sonntag, den 14.04.2026, 20 h wird mein Gangsterfilm LA MORT VIENDRA (D/LUX/B 2024) gezeigt – für den Melvilles Film eine wichtige Referenz war – gefolgt von einem Filmgespräch, das Lukas Foerster mit mir führen wird. Ich freue mich!