29 August, 2011

Statistik

Mein Blog-Programm bietet seit Anfang 2009 eine automatische Statistik an. Die Leser von Parallelfilm werden zum Beispiel nach Herkunft und Webbrowser sortiert („Firefox: 39 %”), die Einträge nach Zugriffszahlen, und eine Grafik, die schwer nach Börse aussieht, zeigt die Frequenz der Besuche nach Tagen, Wochen oder Jahren. Kurzum, man erfährt allerhand Nebensächliches, rund um die brennende Frage herum, ob das, was man schreibt, irgend jemanden interessiert. Und wenn ich mich dann wundere, dass dieser oder jener Text weniger Leser gefunden hat als ein anderer, bin ich mitten in der Quotendiskussion, die im Netz natürlich genauso unfruchtbar ist wie im Fernsehen. Warum um alles in der Welt ist Utopia mein erfolgreichster Eintrag? Warum nimmt die Zahl der Leser seit Anfang des Jahres ab? Und wie viele Besucher kommen unfreiwillig zu mir, über eine ungenaue Sucheingabe? All diese Fragen sind glücklicherweise nicht zu beantworten --- und weil ich keine Werbung verkaufen muss, muss auch niemand eine 13-teilige Serie zum Teenager-Kino fürchten...

Kommentare:

  1. Eben sehe ich, dass Google „mein” Breakfast-Club-Bild als erstes anbietet, wenn man „Breakfast Club” eingibt. Na dann.

    AntwortenLöschen
  2. Eben Dreileben gesehen. Begeistert und verstört. Bitte weiter so, oder auch anders, hauptsache weiter

    AntwortenLöschen
  3. Ich habe mich auch gewundert, wie das zustande kommt, denke aber, dass es mehr mit den Labels/Tags zu deinen Beiträgen zu tun hat, die Google beim Suchen abruft. Ich denke, auf dieses Statistik-Ding kann man nix geben, scheint recht unausgereift zu sein.

    AntwortenLöschen
  4. Soso... lieber googeln als Petzold gucken ?
    ;)

    Vielen Dank für den gestrigen Filmabend!
    Habe alle 3 gerne gesehen. Vor allem EINE MINUTE DUNKEL und KOMM MIR NICHT NACH fand ich sehr interessant, ETWAS BESSERES ALS DEN TOD hat mich bis auf ein paar tolle Szenen im Nachhinein ein bißchen enttäuscht.
    So spannend die Filme in ihrer Andersartigkeit sind, hätte ich mir aber doch hier und da deutlichere Verbindungen zwischen den 3 Teilen gewünscht.

    Was sagen uns jetzt ø 2 Mio. Zuschauer?
    Experiment gelungen?
    Was werden die Öffentlich Rechtlichen daraus für Schlüsse ziehen?
    In Zukunft mehr Mut für solch "fordernde" Programme?
    Oder doch lieber mehr Volksmusik?

    Lg,
    Chabrol.

    AntwortenLöschen
  5. Was gelungen ist, weiss keine Zahl. Aber eine engere Verbindung zwischen drei Filmen hätte ich mir auch reizvoll vorstellen können.

    AntwortenLöschen
  6. Was mich trotz der leidigen Quotendiskussion interessieren würde: Hat sich die Nennung des Blogs in der aktuellen "TV Spielfilm" auf die Zugriffszahlen ausgewirkt? Das ist ja immerhin sicher die Zeitschrift mit der größten Reichweite hierzulande...

    Habe die Filme gestern leider nicht sehen können, aber die DVDs sind bestellt...

    AntwortenLöschen
  7. Zumindest taucht die Seite nicht unter Zugriffsquellen / Verweisende Websites auf. Aber die Börsenkurve hatte gestern eine Delle nach oben... Spielzeug.

    AntwortenLöschen