11 Mai, 2017

Fünf Wege?

Ken Adam: Skizze für MOONRAKER (Lewis Gilbert, 1979).

Fünf Wege in die Zukunft des Kinos:

1
Pickpocket Cinema

Gelegenheit schafft Diebe: wenn man eine Entdeckung macht – vielleicht die trickreiche Krähe, die Autos ihre Nüsse knacken lässt – kann man jederzeit seine kinotaugliche Kamera zücken.

„Hast du eine Kinokamera in der Tasche oder freust du dich nur, mich zu sehen?”

2
Search Engine Cinema 


So viel Archiv war nie. Mit modernen Werkzeugen lässt sich endlich zielstrebig damit umgehen. 


„Okay Google, ich will einen Mann sehen, der von rechts um die Ecke biegt und dabei lacht.”

3
Update Cinema


Es geht darum, Vorproduktion, Produktion und Postproduktion auf einer Matrix – einer technischen Ebene – so zu verschmelzen, dass der Film in Form kontinuierlicher Updates Gestalt annimmt, statt plötzlich und überraschend im Schneideraum aufzutauchen.


„Schatz, ich gehe eben noch ins Studio, eine Szene neu drehen."


4
Mastershot Cinema


Jede Szene wird in ein oder maximal zwei hochauflösenden Mastershots aufgenommen und erst im Schneideraum dann in kleinere Einheiten („Einstellungen”) rekadriert bzw. mit simulierten Fahrten „befragt”. Diese Mastershots wären noch keine Bilder, eher Blickfelder, die die wesentlichen Aktionen einer Szene erfassen. 


„Kamera steht.”

5
Short Cut Cinema 


Narrative Abkürzungen sind aus der Mode gekommen, obwohl wir heute so viel über das Kino wissen wie nie. Aber wie wäre es, im Spielfilm immer dann essayistisch mit dem Erzählen umzugehen, wenn die Sache einfach schon furchtbar oft erzählt wurde und das Publikum die Nachtigall längst trapsen hört. 


„Wenn wir die Pistole in der Schublade sehen, ist der Mord nur einen Schnitt entfernt.”



Notizen für einen Vortrag über die „Zukunft des Kinos”, gehalten 2014.

07 Mai, 2017

Cannes 2005

Wir kommen an im Regen. Die Empfangsdame, im Uniformkleid, fröstelt. Unser Fahrer sieht aus wie ein Schauspieler – aber ich komme nicht auf den Namen. Immer, wenn er mir fast einfallen will – fragt irgendjemand etwas. Er steckt die Wimpel mit der goldenen Palme an den Wagen, wie für einen Staatsbesuch: Das Kino wird hier ernst genommen. Wenn jemand in unsere Limousine gafft, schaue ich staatsmännisch zurück. So wirkt das Außen nach Innen. Zuerst einmal sehe ich nichts von der Croisette. Nichts vom Meer. Keine Palmen. Ich sitze im Foyer eines Hotels und gebe Interviews. Es sind so viele, dass sie alle ineinander verschwimmen. Viele deutsche Journalisten fragen, warum meine Filme in Frankreich gemocht werden. Es klingt, als müsste ich mich entschuldigen. Ich höre mich von der französischen Filmkultur erzählen, von ihrer Neugier auf das Neue. In Deutschland würde man Filme zuallererst inhaltlich diskutieren. Todesstrafe, Drogensucht, Gewalt an Schulen. Aber das Kino ist keine Partei, sage ich. Der wahre Film ist ein Abenteuer, ohne Gebrauchsformel. Da treffe ich mich mit den Filmbossen des alten Hollywood: Wer etwas zu sagen hat, soll ein Telegramm schreiben. Ich mache Filme. Cannes ist seine Legende. Die wirkliche Wirklichkeit dieser kleinen Stadt am Meer ist nicht der Rede wert. Weder die Croisette, noch die Luxushotels, und schon gar nicht der Festivalpalast verdienen, schön genannt zu werden. So, wie die Kinos meiner Kindheit schäbig waren, ist Cannes protzig. Alles dreht sich um Status. Wer hat den besten Badge? Die tollste Einladung? Die größte Limousine? Auf Partys muss man fürchten, für einen wichtigeren Gesprächspartner verlassen zu werden. Oder für einen anderen „Termin”. Das Festival ist eine große Maschine. Die Filme aus dem offiziellen Programm sind nur Anlass und Feigenblatt, aber für uns Regisseure natürlich das Eigentliche. Meine Premiere geht spurlos an mir vorüber. Sie ist vorbei, bevor ich sie so richtig wahrgenommen habe. Der Applaus war sehr freundlich. Nur sechs Leute sind aus dem Kino gelaufen, sagt meine Produzentin. Das ist ein guter Erfolg, lerne ich. Aber so richtig begreife ich es erst, als ich später in dem Beitrag aus Ungarn sitze, aus dem die Leute geradezu strömen, und zwar von der dritten Minute an. Das ist das intoleranteste Publikum der Welt. Und wer einmal hier war, versteht auch, warum: Die fortwährende Begegnung mit anderen Menschen und Filmen, das ständige Hasten und Telefonieren, die Partys und Verhandlungen zehren die Leute aus. Man will hier von einem Film entweder gepackt, oder in Ruhe gelassen werden. Die Kritiken am nächsten Tag sind gut. In Libération schreibt Gérad Lefort, an der Erneuerung des deutschen Kinos könne angesichts meines Films kein Zweifel bestehen. Le Monde druckt an diesem Tag nur zwei Filmbilder: Eines von Lars von Triers’ MANDERLAY, eines von FALSCHER BEKENNER. Variety, für den amerikanischen Film so wichtig wie die Bibel für die Christen, lobt meine Arbeit und begeistert sich für Constantin von Jascheroff, meinen Hauptdarsteller, der den Film „effortless”, ohne Anstrengung, trage. Ich finde, sie haben Recht. Und auch die Cahiers du Cinema, das Neue Testament sozusagen, hat Gefallen gefunden – und verknüpft den Film assoziativ mit Horror und James Dean. Und dann höre ich das Schönste: Abbas Kiarostami mag den Film!


Für meinen Hauptdarsteller Constantin von Jascheroff ist Cannes das Paradies. Überall Partys, schöne Frauen, dicke Autos. Während er sich in das Getümmel wirft, ziehe ich mich eher zurück. Mir wird es nach zwei Tagen Interviews und diversen Treffen langsam zu viel. Auch meine nimmermüde Produzentin Bettina Brokemper sehnt sich nach Hause. Wir haben seit September – dem Beginn der Drehvorbereitungen – durchgearbeitet. Niemand hätte gedacht, dass wir es in diesem Wahnsinnstempo nach Cannes schaffen würden. Und der einzige, der das jetzt wirklich feiert, ist Constantin. Eigentlich hatte ich gehofft, viele Filme sehen zu können. Den neuen Gus van Sant. Den Film der Dardennes. Den neuen Haneke. Und und und. Und nun habe ich diese wundervolle Plastikkarte am Hals baumeln, freien Zugang zu den vielleicht besten Filmen des Jahres – und habe keine Zeit. Es ist ein Jammer. Aber natürlich, wir sind ja nicht zum Spaß hier. Der Film will „kommuniziert” werden. „Wie sind Sie auf die Idee gekommen, diesen Film zu machen?” Tja. Auf dem Arte-Boot bin ich dann mit meinem Freund und Revolver-Mitstreiter Benjamin Heisenberg, der seinen beeindruckend klaren Debütfilm SCHLÄFER auch in Un Certain Regard präsentiert. Dass wir beide in Cannes sind, ist wirklich fantastisch. Wir fühlen uns wie Abgesandte eines neuen deutschen Films. Unser Segment der Arte-Sendung ist dann auch viel sagend mit „Nouvelle Vaque Allmande” überschrieben. Aber Zeit, Licht ins diffuse Dunkel dieses Begriffes zu bringen, haben wir nicht. Wichtig ist, dass wir da sind, unsere Gesichter zeigen – und ein Revolver-Heft, unser Filmmagazin, in die Kamera halten. Valeska Grisebach, die geschätzte Kollegin, schreibt uns per SMS aus Berlin, dass wir „fesch” aussehen. Na dann! Schon geht es weiter, auf das Un Certain Regard-Dinner... Am nächsten Morgen kommt noch einmal Stimmung auf. Wir haben den Film in die USA und nach Frankreich verkauft! Einen Abschluss mit einem deutschen Verleih gibt es noch nicht. Aber wir sind guter Dinge, als wir aufbrechen. Die Welt hat unseren Film gesehen. Er hat den Härtetest bestanden. Und das ist erst der Anfang.


Geschrieben 2005 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Text erscheint in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift La Septième Obsession (in französischer Übersetzung von Jerome d'Estais), zum 70. Geburtstag des Festivals.

25 April, 2017

Über Revolver



Am Dienstag, den 16.05.2017 bin in Stuttgart, um im Rahmen der Ringvorlesung „Filmkritik + Videoessay” an der Merz Akademie über unsere Arbeit an/bei/mit REVOLVER zu sprechen.

Nachtrag:
Wer Muse hat, kann sich den Vortrag hier als Video ansehen).

15 April, 2017

Zärtliches Licht

Ballhaus, RWF: Dreharbeiten zu MARTHA (1974).

Für den Tagesspiegel habe ich eine kleine Widmung für Michael Ballhaus geschrieben, der am Mittwoch leider verstorben ist. Seine Filmografie enthält einige der besten Filme seiner Zeit, darunter MARTHADIE EHE DER MARIA BRAUN,THE COLOR OF MONEY, BROADCAST NEWS und GOODFELLASDas im Text erwähnte Revolver-Interview, das ich 2001 zusammen mit Hans Steinbichler geführt habe, kann man hier nachlesen.

12 April, 2017

Spiele & Regeln

Am Samstag, den 6.05.2017 um 21h wird im Zuge einer Werkschau im Arsenal der halblange Film ROSALINDA (Arg. 2010) von Matías Piñeiro gezeigt. Im Anschluss gibt es ein Revolver Live! (58) mit dem Regisseur, das ich moderiere. Titel des Werkstattgespräches: „Spiele & Regeln”.

05 April, 2017

Das Fahrrad

Die Bescheidenheit meiner Großmutter war die Zier, auf die man sie ein Leben lang reduziert hat. Sie muss früh verlernt haben, 'Ich' zu sagen. So blieb ihr langes, über weite Strecken auch entbehrungsreiches Leben unerzählt. Wenn ich sie fragte, wie es war, als die Elektrizität in das kleine chiemgauer Dorf kam, zum Beispiel - betonte sie stets, dass das, was sie erlebt oder mitangesehen hatte, „nichts besonderes” gewesen wäre. Zum Erzählen fühlte sie sich nicht ermächtigt. Heute wäre mir womöglich das, was sie nicht sagte, beredt genug. Damals habe ich nach Worten gehungert. Das Wenige was ich über sie weiß, verdanke ich der anekdotischen Überlieferung meiner Mutter. Darunter auch die folgende Geschichte.

Meine Großmutter, von allen Schreinerin genannt, war während des Krieges in einer schwierigen Lage. Ihr Mann war an der Front, die Tischlerei fiel als Einkommensquelle aus. Die Kinder waren klein. Die einzige Möglichkeit, hin und wieder etwas zu verdienen, war die Aufzucht von Gänsen im eigenen Garten sowie Aushilfstätigkeiten auf den umliegenden Höfen. Als Bauerstochter wusste sie sich nützlich zu machen. Weil die Höfe im weiteren Umkreis lagen, war das Fahrrad ihr wertvollster Besitz. 

Gegen Ende des Krieges wurde ihr Mann als verschollen gemeldet. Niemand hat ihn sterben sehen, aber sein Regiment galt als „aufgerieben”. Dennoch: in den Jahren die folgten, bis weit nach Kriegsende, schien eine Rückkehr jederzeit möglich. Viele andere Männer kehrten nach und nach aus der Gefangenschaft zurück. Das Prinzip Hoffnung war nicht zuletzt auch Ehrensache. Und so kam es, dass meine Großmutter ihr eigentlich unentbehrliches Fahrrad am Bahnhof stehen ließ, auf dass der Gatte die 15 oder 20 Kilometer nach Hause nicht zu Fuß würde gehen müssen. Viele Jahre stand das Fahrrad, liebevoll in Stand gehalten, am Bahnhof, in Erwartung. Als die Hoffnung endlich verbraucht war, zehn Jahre nach Kriegsende, hat die Schreinerin ihren Schreiner dann offiziell für tot erklären lassen. 

In der Rückschau, und darin zeigt sich womöglich doch ein Sinn fürs Erzählerische, hat sie das plötzliche Herabfallen eines Bildes von der Wand, ein Porträt ihres Mannes das bis heute einen Sprung hat, als Todesbotschaft gedeutet. Er sei, so lautet die in der Familie übliche Kurzformel, „wahrscheinlich bei Danzig verbrannt”. Aber die Ungewissheit hat nagend einen guten Teil des Lebens meiner Großmutter zu einem Wartesaal gemacht, in dem man nicht Fahrrad fahren konnte.

„Wenn ich Euch Wehe getan habe, verzeiht mir meine Schwäche. Auf Wieder- 
sehen im Jenseits mit der Mutter”
(Auszug aus dem Testament)

Gerade habe ich mit meiner Mutter telefoniert, um die Plotpoints meiner Rekonstruktion oben mit ihrer Erinnerung abzugleichen. Die Unterschiede sind so beträchtlich, dass man von Geschichtsfälschung sprechen müsste, wenn es sich nicht um eine private Angelegenheit handelte.

Es beginnt damit, dass meine Großmutter keine Gänse, sondern Ferkel großzog, paarweise. (Das eine zum Verkauf, das andere zum Verzehr. Geschlachtet hat ein im Haus einquartierter sudetendeutscher Flüchtling.) Der Großvater war im Februar 1945 noch einmal nachhause gekommen, mit einem Auftrag der Wehrmacht in der Tasche, für Tischlerarbeiten. In zwei Wochen wollte er zurück in der Werkstatt sein und mit den Arbeiten beginnen. Er war es, der mit dem Fahrrad zum Bahnhof fuhr und es dort stehen ließ - er wollte ja bald zurück sein. Jedoch er kam nicht und es war auch nicht herauszufinden, wo er war. Die Zeit der Ungewissheit begann. Und ja, das Fahrrad stand weiterhin am Bahnhof und wartete. Wie lange es dort stand, erinnert meine Mutter nicht mehr - wohl eher Monate denn Jahre. Aber sie erzählt, dass sich meine Großmutter bald darauf „ein Damenfahrrad von Miele” kaufte, „ihr ganzer Stolz”. Meine Fahrradpointe geht aber auch deshalb nicht auf, weil der Hof, auf dem meine Großmutter gelegentlich aushalf, der ihrer Schwester war, in unmittelbarer Nachbarschaft. Jedes Weihnachten seien die besten Speisen für meinen Großvater zurückgelegt worden, falls er käme, erinnert sich meine Mutter, die 1945 zwei Jahre alt war. Erst 1952 haben Nachforschungen des Roten Kreuzes ergeben, dass der Großvater wahrscheinlich gefallen ist, bei Danzig. Als meine Großmutter ihn dann für tot erklären ließ, wurde sie dafür von der Verwandtschaft harsch kritisiert. Man bezichtigte sie, sich neu verheiraten zu wollen - nach sieben Jahren des Wartens! Aber sie wollte wohl lediglich einen konkreten Ort der Trauer. Sein Grab ist bis heute leer, aber vielleicht haben sich die beiden ja im Jenseits gefunden, wie es ihr Testament so rührend nahelegt. Geheiratet hat sie nie mehr. Ach ja: auch das Bild ist nicht von der Wand gefallen, und hat keinen Sprung. Das ist ein Fragment aus einer anderen Geschichte. 

Interessant, welche Streiche die Erinnerung spielt, zumal wenn es sich nicht um eigene Erlebnisse handelt, und interessant auch, wie Binnenlogik die Tatsachen beugt,

welche Ursache-Wirkungs-Romanzen sozusagen der Vorgang des Erzählens selbst hervorbringt.

Sinkflug




Als ich anfing, mich für Film zu interessieren, gab es niemanden in Europa, dessen Prestige größer war als das Federico Fellinis. Kritik und Publikum schienen einig, dass dieser Mann „das Kino selbst” sei, und auch wenn das Spätwerk weniger Stimmen auf sich vereinen konnte als die ersten 8 1/2 Filme, blieb er doch ein Gigant, dessen Drehbücher, Memoiren und Skizzenbücher man im filmbucharmen Deutschland überall kaufen konnte. Noch als die ersten Multiplexe gebaut wurden, hiessen die hässlichen, hauseigenen Bars gerne „Fellini” oder „Cinecitta”; auch dort also, wo man seine Filme nie zeigen wollte, schmückte man sich gerne mit seinem Namen. Casaros Kitsch-Paraphrase von Rafaels „Schule von Athen”, die Fellini als Meister aller Klassen zeigte, der die größten (amerikanischen) Stars mit Megaphon in Schach hielt, muss sich damals blendend verkauft haben. Als „Mr. Cinema” dann starb, fragten sich manche im deutschen Feuilleton ernsthaft, ob damit auch das Kino zu einem Ende gekommen sei. Nun, diese Frage hat sich erledigt, und Fellinis Ruf ist, scheint mir, seither im Sinkflug begriffen, was sich vielleicht am klarsten am Misserfolg seiner „Erben” zeigt. Peter Greenaway, Terry Gilliam und Emir Kusturica verkörperten eine Weile höchst erfolgreich bestimmte Aspekte eines felliniesken Kinos, irgendwo zwischen Bilderzirkus und Kinomärchen – und wirken heute reichlich anachronistisch. Greenaway, gefeierte Ikone des referenzgesättigten Konzeptfilms, arbeitet inzwischen multimedial mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Gilliam, dessen Konflikte mit den Studios einer breiten Öffentlichkeit einmal als Kampf der Fantasie gegen das Geld schlechthin galten, scheint finanziell und künstlerisch zweite Wahl geworden. Kusturica, der die Palmen, Bären und Löwen bündelweise gewonnen hat, gefällt sich in reaktionären Gesten, als Filmemacher ist er längst abgeschrieben. Und Fellini? Hat sich wieder eingegliedert in die reiche Geschichte des italienischen Kinos, zu deren Zampano man ihn (und er sich) gemacht hatte – und wartet auf sein Comeback. Die Konjunkturen der Aufmerksamkeit sind launisch, aber die Chancen auf eine Wiederkehr stehen womöglich gar nicht schlecht. Nicht nur, weil die Filme das verdient hätten, sondern auch, weil Fellini als Vorbild gebraucht wird. Dem Weltkino heute fehlen Dompteure, die „die Welt entlang ihrer Leidenschaften zähmen” (wie Frieda Grafe einmal geschrieben hat) und in der Arena nicht so sehr für Ordnung als für Leben sorgen…

(Geschrieben am 21.04.2011 für das Revolver Blog)

04 April, 2017

Der traumhafte Weg

Angela Schanelecs schöner neuer Film DER TRAUMHAFTE WEG startet am 27. April 2017 endlich im Kino. Ich kann den Film ganz herzlich empfehlen. Hier gibt es ein kurzes Gespräch zu lesen, das ich mit Angela geführt habe. Bert Rebhandl hat für die neue Cargo ausführlicher mit ihr gesprochen, der Glücksfall eines Interviews, finde ich. So oder so, seht euch den Film im Kino an!