04 November, 2013

Mosaik


Im Schneideraum. Jeder „untrennbaren Einheit” ist ein Bild zugeordnet, das wir (= Stefan Stabenow und ich) an der Wand mit anderen Szenenbildern kombinieren. Mir scheint diese Bastelarbeit – vielleicht weil sie physisch-räumlich ist – am besten geeignet, erzählerische Möglichkeiten auszuloten oder Sequenzen zu denken, bevor ich sie gesehen habe.

Siehe auch *

Kommentare:

  1. Man sollte den Begriff „untrennbare
    Einheit” in „heilige Einheit” unbenennen (ernsthaft!).

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  2. Heilig im Sinne von „feststehend für
    sich selbst”, nicht im sakralen Sinne;
    es gibt in der Filmtheorie von
    Klaus Wyborny ja v.a. auch den Begriff
    „göttliche Einstellung/Montage”, was
    ja eigentlich nur den fehlenden auteur
    kennzeichnet und wohl objektivierend
    gemeint ist(innerhalb einer Narration)
    weiß nicht, ich finde den Begriff
    irgendwie passend ...

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  3. Verstehe. Ich kann das insofern nachvollziehen, als ich Erzählung immer als bedroht erlebe und ich mich gerade im Schnitt oft frage, wie wohl ein Film, ein Haus, ein Körper aus all den Einzelteilen werden soll. Zusammenhanglosigkeit, Frankenstein wäre dann das „unheilige” Äquivalent...

    C

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