Was die Welt mit ihrem Bild in den Medien zu tun hat - darum geht es in meinem nächsten Projekt, einem Thriller um einen Journalisten, der in das Kraftfeld einer Lobby gerät. Aber auch in FALSCHER BEKENNER und UNTER DIR DIE STADT spielen falsche Schlagzeilen eine gewisse Rolle. Oben lesen Manfred Zapatka und Viktoria Trauttmansdorff im fiktiven Boulevardblatt „MG Stadtbild” (Fake von Melanie Polack), unten studiert Angelika Bartsch die erfundene Finanzzeitung „Intl. Banking” (Fake von Kikkerbillen).


Kommentare:
Mir war beim sehen nicht klar, ob du meinst, dass es tatsächlich Zeitungen mit diesen Titeln geben kann. Oder ob Du auf irgendeine Form von Verfremdungseffekt zielst.
Verstehe die Frage nicht. C
Meinst Du, dass es Zeitungen mit den Namen MG und Int. Banking geben könnte? "In echt"?
Oder wolltest Du Zeitungsnamen in Deinem Film haben, wo der Zuschauer denkt: In dieser fiktionalen Welt ticken die Uhren anders, da haben Zeitungen so eigentümliche Titel wie MG und Int. Banking? (V-Effekt)
Naja. 'Eigentümlich' wirkt jeder Name, wenn man zweifelt. Ob „Franz Schulze” ein echter Name ist? So oder so, ein V-Effekt ist etwas anderes ...
c
Das stimmt.
Erzählen bedeutet ja auch bestimmtes Maß an Plausibilität zu erzeugen. Revolver heißt nicht Int Filmmaker und auch nicht RE.
Das ist vielleicht ein Spezifikum Deines Kinos, dass dieses "Ob x ein echter Name ist, ob y eine echter Mensch ist, b Z eine echte Zeitung ist?" immer mitgedacht ist. Fiktion ist der Schwebe.
„Without trust, everything is fiction.”
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