03 April, 2009

Erhellend:

Georg Seeßlens Zeit-Artikel über den fernseh-industriellen „Filmkomplex” und sein Schaufenster, den Deutschen Filmpreis.

Kommentare:

  1. "Gehen Sie ins Kino, der Film läuft noch, er hat's nötig, wir brauchen es."
    (Die Macher des 15 Millionen teuren Films JOHN RABE, nachdem sie mit Gewinn des just gewonnenen Deutschen Filmpreises zumindest 500.000 Euro wieder refinanziert hatten)

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  2. Was das Preisgeld betrifft, so kann man es weder in die eigene Tasche stecken, noch in den ausgezeichneten Film - es ist für das nächste Projekt reserviert. Streng genommen ist der Deutsche Filmpreis also kein Preis, sondern eine Referenzförderung, die „künstlerisch herausragende” Leistungen fortsetzen helfen soll. Anders verhält es sich nur mit den Einzelprämien - wer „Bester Schnitt” gewinnt, darf seine Prämie behalten.

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  3. Seesslen bringt den Krampf der Dt. Filmakademie auf den Punkt. Ein wirklich unangenehmer Verein, fast ausschliesslich aus Schaupspielern bestehend...Erinnert mich immer an die Jubelperser...

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